Lamellenvorhang

 

Als Lamellenvorhang bezeichnet man vertikale Lamellen, die an einer Oberschiene angebracht worden sind. Der Lamellenvorhang wird oft in Büro-und Wohnräumen am Fenster benutzt. Dieser dient als Sonnenschutz und/ oder Sichtschutz, ähnlich einer Markise. Er findet auch Verwendung als Raumtrenner oder Schließvorrichtung, zum Beispiel in Klimaanlagen.

Der Unterschied zu den Jalousien ist, dass die Lamellen senkrecht und nicht waagerecht verlaufen. So staubt der Lamellenvorhang kaum merklich ein und muss nicht so oft gereinigt werden. Die Vorhänge können auf und zugezogen werden. Wenn man die Lamellen wenden will, muss man meist an einer Kugelkette ziehen.

Der Lamellenvorhang kann aus textilem Material, Aluminium, Kunststoff, Holz oder Naturfasern bestehen. Die Breite beträgt zwischen 89 und 127mm. Aber 63, 100 und 250mm sind auch im Handel erhältlich. Die Lamellen vom Lamellenvorhang sind Standardmäßig in rechteckiger Form. Für die Dachschräge gibt es sogenannte Slopeanlagen. Die Lamellen einer Slopeanlage werden an der längeren Seite geparkt, da sonst die längeren Lamellen über den Boden schleifen würden.

In Krankenhäusern oder Arztpraxen müssen sie zusätzlich antibakteriell sein, damit keine Krankheitserreger auf den Lamellen haften. Für den privaten Gebrauch genügt ein Lamellenvorhang aus Stoff, der auch dafür sorgen kann, dass sich ein Raum im Sommer nicht unnötig aufheizt. Trotzdem findet man den Lamellenvorhang fast nur an öffentlichen Orten.

 

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